Aktuelle Gründungsaufrufe
Neues Leben nach der Magenentfernung – Gründungsaufruf für eine Selbsthilfegruppe in Gelnhausen
Eine onkologische Diagnose im Bereich des Magens oder der Speiseröhre verändert das Leben von einer Sekunde auf die andere. Wenn eine Magenresektion (Teil- oder Totalentfernung des Magens) – oft in Kombination mit einem Eingriff an der Speiseröhre – unumgänglich wird, stehen Betroffene nach der Entlassung aus der Klinik meist vor enormen Herausforderungen im Alltag. Um diesen Weg nicht allein gehen zu müssen, erfolgt nun der Aufruf zur Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe in Gelnhausen. – Gemeinsam zurück ins Leben finden: Nach der Operation ist nichts mehr wie vorher: Die Ernährung muss komplett umgestellt werden, Dumping-Syndrome können den Alltag erschweren und die psychische Belastung durch die Krebsdiagnose wiegt schwer.
„Die medizinische Versorgung in den Kliniken ist hervorragend, aber der ‚echte‘ Alltag beginnt nach der Reha zu Hause am Esstisch. Hier soll unsere neue Gruppe ansetzen“.
Die Zielgruppe sind Betroffene und Angehörige. Die Gruppe richtet sich ausdrücklich an Patientinnen und Patienten nach totaler oder teilweiser Magenentfernung (Gastrektomie) und an Betroffene, bei denen zusätzlich die Speiseröhre operiert wurde sowie an Angehörige, die oft die tragende Säule im Genesungsprozess sind und ebenfalls Austausch und Unterstützung benötigen.
Was bietet die Selbsthilfegruppe?
Im Vordergrund steht der Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe. Themen wie Ernährungsstrategien, der Umgang mit Gewichtsverlust, Vitaminmangel, aber auch die emotionale Bewältigung der Krebserkrankung finden hier Raum. Die Gruppe soll ein Ort sein, an dem man nicht erklären muss, warum man nur kleinste Portionen essen kann – hier wird man verstanden.
Interessierte melden sich bitte bei der SEKOS – Gelnhausen, Tel. 06051 4163, per E-Mail an info@sekos-gelnhausen.de
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Selbsthilfegruppe für Angehörige von Kindern und Jugendlichen mit ADS / ADHS
Die Selbsthilfekontaktstelle Gelnhausen unterstützt die Gründung einer Selbsthilfegruppe in Gelnhausen für Angehörige von Kindern und Jugendlichen, die von ADS / ADHS betroffen sind.
Eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) beginnt im Kindes- und Jugendalter und kann auch im Erwachsenenalter weiter bestehen. Gelegentlich wird die Diagnose AD(H)S auch erst bei Erwachsenen gestellt. Das Aufmerksamkeitsdefizit Syndrom mit und ohne Hyperaktivität ist die häufigste psychische Auffälligkeit bei Kindern und Jugendlichen. Man geht von circa 2 bis 6 Prozent von Kinder und Jugendlichen aus, die unter krankhaften Störungen der Aufmerksamkeit und motorischer Unruhe leiden. Charakteristisch sind, neben starken Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, eine ausgeprägte Impulsivität und körperliche Unruhe. Zugleich bilden die Symptomatiken der Betroffenen auch besondere Ressourcen, die sich zum Beispiel in Spontaneität, Flexibilität und Kreativität ausdrücken können.
„Ein Kind mit ADHS zu erziehen, kann sehr anstrengend sein. Eltern wird viel Aufmerksamkeit abverlangt; das Verhalten des Kindes führt oft zu familiären Auseinandersetzungen und zu Problemen in der Schule. Gemessen an der Norm verhalten sich Kinder mit ADHS auffällig unkontrolliert und unruhig.“ zit.n. https://www.gesundheitsinformation.de/den-alltag-mit-adhs-bewaeltigen-infos-fuer-eltern.html
Für die Selbsthilfegruppe suchen wir betroffene Angehörige, die sich in der Gruppe engagieren möchten. Interessentinnen und Interessenten für die Selbsthilfegruppe ADHS bei Erwachsenen nehmen bitte mit der Sekos Kontakt auf unter info@sekos-gelnhausen.de oder per Telefon, 06051 4163.
